Gewohnheiten für ein besseres Leben

Gewohnheiten für ein besseres Leben

  • FacebookWhatsAppEmailShare
  • Bewerten:  
    Gewohnheiten für ein besseres Leben
    4 (1)

Jeder Frau sind gute Gewohnheiten wie regelmäßig Sport treiben, gesund leben, genügend Zeit für die Familie und für Freunde haben, sich politisch oder sozial engagieren, ein Begriff. Dazu noch jung, hübsch und sexy aussehen und außerdem erfolgreich im Beruf sein … Die Ansprüche, die an Frauen gestellt werden (und die sie oft auch an sich selbst stellen), sind gewaltig. Manchmal scheinen sie einen unüberwindlichen Berg zu bilden. Dabei sind es oft Kleinigkeiten, die am Ende einen großen Unterschied machen. Wir stellen dir sieben Gewohnheiten vor, die für sich genommen gar keine großen Änderungen erfordern, aber im Ergebnis dein Leben verändern werden, weil sie dich ein Stückchen gesünder, glücklicher und entspannter machen.

Unsere Tipps

1 „An apple a day …

… keeps the doctor away“, sagt man. Ganz so groß sind die Wunder, die ein Apfel bewirken kann, nun auch wieder nicht, aber tatsächlich kannst du mit einem Apfel täglich einiges verändern: Ernährungswissenschaftler empfehlen, fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag zu essen, die meisten von uns schaffen das aber nicht. Eine Portion mehr wäre schon ein großer Gewinn für die Gesundheit. Wenn du dir angewöhnst, nur einen Apfel am Tag zu essen, hast du schon eine dieser Portionen zu dir genommen und dich mit über 30 Vitaminen, mit Kalium und vielen anderen Mineralstoffen versorgt, etwas für deine Verdauung und deinen ganzen Körper getan. Überlege dir, an welcher Stelle im Tagesablauf du deinen Apfel einplanen möchtest: Gleich zum Frühstück? Als gesunde Zwischenmahlzeit im Büro? Als Nachtisch nach dem Mittagessen? Entscheide dich für einen Zeitpunkt am Tag, der gut für dich passt, und iss ab jetzt jeden Tag zu diesem Zeitpunkt einen Apfel. Und wenn dir die Äpfel irgendwann „zu den Ohren heraushängen“, funktioniert diese Gewohnheit natürlich auch mit anderem Obst oder Gemüse.
Eine Portion Früchte sind z.B. 3 Aprikosen, 3 Zwetschgen, 100 g Trauben oder eine mittlere Birne. Wie du siehst, keine riesen Mengen.

2 Ein Glas Wasser vor jedem Essen

Zwei Liter Wasser sollten wir täglich mindestens trinken, doch das gelingt bei Weitem nicht immer. Wenn du zu den Menschen gehörst, die sich mit dieser Trinkmenge schwertun, solltest du dir angewöhnen, vor jeder Mahlzeit ein großes Glas Wasser zu trinken. Damit hast du schon einen guten Teil deiner Trinkmenge geschafft. Aber das ist nicht der einzige Vorteil, den dir diese Gewohnheit bringt: Das Wasser füllt den Magen schon zu einem Teil, sodass du automatisch etwas kleinere Portionen isst. Eine gute Sache, wenn du ein paar überflüssige Pfunde loswerden willst. Damit die Nieren nicht überlastet werden sollte jede Stunde 2-2.5 dl getrunken werden. Zum Abnehmen empfiehlt sich 0.035 Liter pro kg Körpergewicht.

3 Ein-Satz-Tagebuch

Tagebuch schreiben hat viele Vorteile: Es hilft, abends den Tag Revue passieren zu lassen, die Gedanken zu klären und Erinnerungen zu schaffen. Außerdem hat es für viele Menschen eine meditative Komponente, sich ganz mit sich und ihren Gedanken zu beschäftigen. Allerdings kostet es natürlich Zeit, jeden Tag über das Erlebte zu schreiben. Ein guter Kompromiss ist das Schreiben von einem einzigen Satz pro Tag. Das dauert nur wenige Minuten, bringt das Wichtigste des vergangenen Tages auf den Punkt und ist gut für den Schlaf und die Psychohygiene. Lege dir ein schönes Buch zurecht und gewöhne dir an, jeden Abend einen Satz über den Tag zu schreiben. Wenn du dann mehr schreiben möchtest, ist das natürlich erlaubt, aber ein Satz ist das Minimum. Wenn du keine Ideen hast, helfen dir vielleicht diese Satzanfänge:

  • „Das Beste heute war …“
  • „Wenn ich am heutigen Tag etwas ändern könnte, würde ich …“
  • „Ich bin dankbar für …“
  • „Manchmal wünsche ich mir, …“
  • „Besonders viel Spaß hatte ich heute mit …“
4 Eine Viertelstunde Bewegung

Regelmäßig Sport zu treiben ist schwierig und die Versuchung, die Trainingseinheiten zu schwänzen, ist trotz bester Vorhaben oft groß. Dagegen helfen Gewohnheiten, die täglich durchgeführt werden. Hast du es einmal geschafft, eine Gewohnheit fest in deinen Tagesablauf zu integrieren, fällt es dir viel leichter, sie regelmäßig durchzuführen. Dazu muss die Bewegung aber so angenehm und unkompliziert wie möglich sein. Täglich zum Fitnessstudio zu fahren und dort zwei Stunden zu trainieren, das ist bei den meisten Menschen schwer im Alltag unterzubringen. Eine Viertelstunde ist aber fast immer machbar. Wichtig ist, dass du die Viertelstunde Bewegung an einem festen Platz im Tagesablauf unterbringst und sie so gestaltest, dass du nicht mehr überlegen musst, was du tun sollst. Ob Yoga, Gymnastik oder Dehnübungen: Stelle dir einen festen Ablauf zusammen, den du täglich in gleicher Form durchführen kannst. Dir ist eine Viertelstunde immer noch zu viel? Dann beginne einfach mit fünf Minuten. Wenn du es geschafft hast, diese Gewohnheit zu etablieren, kannst du sie nach und nach ausweiten. Bleib dran, du kannst Gewohnheiten ändern und neue schaffen!

5 Einmal pro Woche etwas Neues!

Gewohnheiten sind wichtig, weil sie uns helfen, Ziele zu verfolgen und das Leben zu vereinfachen. Gewohnheiten laufen irgendwann automatisch ab, ohne dass wir lange darüber nachdenken müssen. Umgekehrt ist es aber auch wichtig, immer wieder Neues auszuprobieren. Damit erweiterst du deinen Horizont, bleibst geistig flexibel und machst neue, spannende Erfahrungen. Und: Es macht großen Spaß! Mache es dir deshalb zur Gewohnheit, einmal pro Woche etwas Neues, Ungewohntes auszuprobieren:

  • Kaufe eine Frucht, die du noch nie gegessen hast.
  • Probiere ein neues Rezept aus, das von deinen üblichen Kochgewohnheiten abweicht.
  • Gehe einen Weg entlang, den du sonst nie gehst.
  • Mache abends einen Cocktail und genieß ihn.
  • Besuche ein Theater, einen Freizeitpark, ein Café oder ein Museum, das du noch nicht kennst.
  • Gehe im Regen spazieren.
  • Rufe jemanden an, den du lange nicht gesehen hast oder nur flüchtig kennst.
  • Putze mit der „schwächeren“ Hand deine Zähne.
  • Schau dir einen Film an, der eigentlich nicht deinen Interessen entspricht.
  • Was fällt dir noch ein?
6 Die Stille genießen

In unserem Leben ist es fast immer laut: Jemand redet, das Telefon klingelt, Autos fahren vorbei, Radio oder TV laufen … Da ist es sehr wohltuend, sich regelmäßig bewusst in die Stille zu begeben, selbst wenn es nur für ein paar Minuten ist. Mache es dir zur Gewohnheit, täglich wenigstens einmal Stille zu genießen. Schalte Radio, TV und Handy aus, lege den Telefonhörer neben die Gabel und lausche in die Stille. Wenn deine Umgebung zu laut ist, kannst du auch Ohrstöpsel verwenden. Schließe die Augen und genieße ein paar Minuten lang, dass niemand etwas von dir will. Besinne dich einfach nur auf das Hier und Jetzt und erlebe die Entspannung einer solchen Stille-Meditation.

7 Tue dir Gutes!

Die meisten Frauen kümmern sich um Familie, Freunde, Arbeit, Hobbys, Ehrenämter, Haushalt, Garten und noch ein Dutzend anderer Dinge und vergessen dabei sich selbst. Du bist aber die wichtigste Person in deinem Leben. Wenn du selbst keine Kraft hast, kannst du dich auch um niemanden kümmern. Wenn du selbst unglücklich bist, kannst du kein Glück in die Welt bringen. Sorge deshalb dafür, dass du dir sehr regelmäßig etwas Gutes tust. Was das sein kann, weißt du selbst am besten. Vielleicht ein heißes Bad, eine Stunde mit einem spannenden Buch, ein Spaziergang im Wald, vielleicht auch eine Massage, ein längst fälliger Friseurtermin oder ein ausgiebiges Telefonat mit der besten Freundin. Schaffe dir für solche Dinge Zeit, und zwar sehr regelmäßig. Mache es dir zur Gewohnheit, ein „Meeting mit mir“ in den Kalender einzutragen und diesen Termin sehr ernst zu nehmen. Schließlich bist du die Chefin deines Lebens, und ein Meeting mit der Chefin sagt man nicht einfach ab.

Bildnachweis: Robyn Mackenzie/Bigstock.com

.

.