Do’s and Dont’s für alle Körpertypen

Do’s and Dont’s für alle Körpertypen

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Klar: Jede Frau ist einzigartig und hat eine andere Figur. Trotzdem gibt es Figurtypen, die immer wieder in ähnlicher Form vorkommen, zum Beispiel den sportlichen H-Typ, den kurvigen X-Typ oder den molligen O-Typ. Üblicherweise werden fünf Körpertypen unterschieden, die jeweils ihre eigenen Besonderheiten, ihre eigenen Stärken und Schwächen haben.

Den eigenen Figurtyp zu kennen ist wichtig und essenziell für ein gutes Styling. Denn jede Figur hat besondere Vorzüge, die es zu betonen gilt, und Schwachpunkte, die du geschickt kaschieren kannst. Mit ein wenig Grundwissen gelingt dir das ganz leicht. Wir erklären dir die wichtigsten Do’s und Don’ts für alle Körpertypen.

Unsere Tipps

1 Welcher Figurtyp bist du?

Wie viel du wiegst, weißt du wahrscheinlich auf Anhieb. Aber viel wichtiger für die Figur ist der Körpertyp, also die Frage, wie sich dein Gewicht auf den Körper verteilt. Zu jeder Körperform gibt es geschickte oder ungeschickte Kleidung. Um diese auszuwählen, musst du aber zunächst einmal herausfinden, zu welchem Figurtyp du gehörst:

  • Eine Frau vom H-Typ ist relativ gerade, fast androgyn gebaut. Sie hat eine wenig geschwungene Taille, Schultern und Hüften sind etwa gleich breit, Beine und Arme sind lang und gerade.
  • Eine Frau vom A-Typ hat ihren Körperschwerpunkt im Hüftbereich. Der Oberkörper ist viel zarter gebaut als der Unterkörper. Der Po einer A-Frau ist meist üppig, die Taille ist deutlich ausgeprägt und die Beine sind eher stämmig und kurz.
  • Eine Frau vom V-Typ hat dagegen einen kräftigeren Oberkörper mit großen Brüsten und/oder einem großen Brustkorb. Die Taille ist nur leicht geschwungen, die Hüfte ist schmal, die Beine lang und schlank.
  • Eine Frau vom O-Typ hat ihren Schwerpunkt in der Körpermitte: Busen, Bauch, Taille und Hüften sind üppig, Beine und Arme eher schlank.
  • Eine Frau vom X-Typ hat die klassische Sanduhr-Figur: Brust- und Hüftbereich sind etwa gleich kräftig, Arme und Beine haben weibliche Kurven und die Taille ist sehr schmal.
2 Do’s & Don’ts für Frauen vom H-Typ

Frauen vom H-Typ können einen richtigen Modelkörper haben, aber natürlich auch kräftiger gebaut sein. Sie haben wenige weibliche Rundungen und wirken eher androgyn.

Um kurviger zu erscheinen, kannst du mit deinem Styling einiges tun: Drapierte Ausschnitte, Puffärmel oder andere voluminöse Details schaffen einen üppigeren Blickfang am Oberkörper. Rüschen, Schleifen oder Spitzen wirken besonders weiblich. Achte allerdings darauf, dass sie nicht zu mädchenhaft aussehen, das wirkt bei Frauen über 40 meist lächerlich. Leicht ausgestellte Röcke oder Hosen lassen die Taille schmaler und die Hüften etwas kurviger wirken.

Auf auffällige Gürtel oder Verzierungen im Taillenbereich solltest du lieber verzichten, um die wenig ausgeformte Taille nicht zu sehr zu betonen. Ideal sind für dich alle Kleider, die sich durch Nähte, Schnitt oder Muster in Richtung Körpermitte orientieren und dort schmaler wirken. Alternativ kannst du bei deiner Figur aber auch mit männlichen und weiblichen Kontrasten spielen und deine androgyne Seite mit Marlenehosen, Blazern oder gerade geschnittenen Hemdblusen betonen.

3 Do’s & Don’ts für Frauen vom A-Typ

Die Körperform A ist auch als „Birnentyp“ bekannt. Die untere Körperhälfte ist bei A-Frauen deutlich kräftiger als die obere.

Es gilt also, den zarteren Oberkörper zu betonen und die breiten Hüften zu kaschieren. Das gelingt mit allen Details, die den Blick nach oben lenken: Hals- oder Ohrschmuck, dekorative Ausschnitte, ein hübsches Dekolleté oder ein gemustertes Oberteil. Auffällige Farben, Muster oder Stoffe sind am Oberkörper perfekt, am Unterkörper solltest du eher darauf verzichten. Auch andere betonende Details auf Hüft- oder Oberschenkelhöhe sind eher nicht zu empfehlen.

Betone deine schmale Taille durch Gürtel oder taillierte Kleidungsstücke. Eingeschnürt sollte deine Taille allerdings nicht wirken, sonst betonst du deine Hüfte unvorteilhaft. Ein No-go beim A-Typ sind enge und kurze Hosenbeine. Sie würden die kräftigen Oberschenkel und den Po unnötig betonen. Auch sehr gerade geschnittene Oberteile gehören zu deinen Don’ts.

4 Do’s & Don’ts für Frauen vom V-Typ

Wenn du eine Frau vom V-Typ bist, liegt deine Schokoladenseite vor allem im unteren Körperbereich: bei deinen langen Beinen und den schlanken Hüften.

Diese Körperregionen solltest du deshalb betonen. Das gelingt zum Beispiel, indem du die Kleidungsstücke am Oberkörper schlichter wählst als die am Unterkörper. Gemusterte Hosen oder Röcke und tiefsitzende Gürtel lenken den Blick auf die Hüftregion, voluminöse Details auf dieser Höhe gleichen den kräftigeren Oberkörper aus.

Vertikale Linien am Oberkörper strecken diesen und lassen ihn dadurch schmaler wirken. Du erreichst diese Linien zum Beispiel durch lange Ketten, Schals, Abnäher oder Knopfleisten. Perfekt für deine Figur sind Wickel-, Wasserfall- oder tiefe V-Ausschnitte.

Auf Details im Brustbereich solltest du allerdings lieber verzichten. Betone stattdessen lieber deinen sexy Po.

5 Do’s & Don’ts für Frauen vom O-Typ

Als Frau vom O-Typ hast du deinen Körperschwerpunkt in der Mitte des Körpers. Taille, Bauch und Hüfte sind bei vielen O-Frauen üppiger, als ihnen lieb ist.

Um den Blick von der Körpermittel abzulenken, solltest du deshalb die Aufmerksamkeit auf dein Dekolleté oder auf deine schlanken Beine lenken. Hübsche Ausschnitte, Oberteile mit Wickeloptik und Kleider im Empire-Stil schmeicheln deiner Figur. Auffällige Drucke oder Farben lenken eher den Blick auf die falschen Körperregionen.

Vermeiden solltest du auch Trägertops, starre Stoffe und zu enge Oberteile. Um deine schmalen Handgelenke zu betonen, kannst du auf 3/4-Ärmel oder Trompetenärmel zurückgreifen, zusätzlich wirken Armreife und Ringe bei dir besonders schön. Auch Broschen oder kürzere Halsketten stehen ausgezeichnet.

Auffällige Schuhe oder Strumpfhosen lenken den Blick nach unten und zeigen deine schmalen Beine und Füße. Lange, offen getragene Mäntel oder Westen über einem eher dezenten Outfit lassen dich schlanker aussehen und werten auch ein schlichtes Outfit sofort auf.

6 Do’s & Don’ts für Frauen vom X-Typ

Als Frau mit dem Figurtyp X hast du besonders weibliche Kurven und die klassische „Sanduhrform“ mit einer sehr schlanken Taille. Diese ist dein größter Trumpf, betone sie deshalb gut, zum Beispiel mit einem Gürtel oder mit taillierten Kleidern.

Zu weite Kleidung schmeichelt dir nicht, darin wirkst du unförmig. Generell solltest du an Bauch und Hüfte voluminöse Details vermeiden. Weich fließende Stoffe folgen deiner Körperform perfekt und betonen sie optimal. Mit taillenhohen Rock- und Hosenbünden kannst du ganz leicht deine Taille betonen und deinen Bauch kaschieren.

Wenn du diese wenigen Grundregeln befolgst, kannst du fast alles tragen, was du willst, und wirst immer großartig aussehen.

7 Bademode für jede Körperform

Im Schwimmbad und am Strand ist es eine besondere Herausforderung, sich gut in Szene zu setzen. Schließlich ist es kaum möglich, mit einem Bikini den Bauch zu kaschieren. Trotzdem gibt es wirksame Möglichkeiten, um auch bei Bademode dem eigenen Körpertyp gut gerecht zu werden.

Frauen vom A-Typ können zum Beispiel gut zu Badeanzügen oder Bikinis mit hüftumspielenden Röckchen greifen. Wenn dann noch das Oberteil der Bademode gemustert und mit einem schönen Ausschnitt versehen, das Unterteil aber eher schlicht ist, ist das perfekt für dich.

Frauen vom V-Typ wählen den umgekehrten Weg und betonen mit auffälligen Farben und Details ihre Hüfte, während das Bikinitop oder das Oberteil des Badeanzugs schlichter ausfallen sollte.

Frauen vom X-Typ wählen je nach Körperfülle einen Bikini oder einen Badeanzug mit Raffungen oder Wicklungen im Taillenbereich.

Frauen vom O-Typ sollten eher auf Badeanzüge als auf Bikinis setzen, und Modelle mit Shaping-Einsätzen und Raffungen im Bauchbereich wählen.

Frauen vom H-Typ zaubern sich optisch mehr Kurven, wenn sie mit Querstreifen, Rüschen oder Schleifen am Bikini spielen. Auch Push-Up-Bikinis lassen deine Figur deutlich kurviger wirken.

Bildnachweis: Bigstock

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