Den richtigen Coach finden

Den richtigen Coach finden

  • FacebookWhatsAppEmailShare
  • Bewerten:  
    Den richtigen Coach finden
    3 (1)

Coaching: ein Gespräch, das die Kundin beim Aufbauen von mehr Selbsterkenntnis unterstützt, sodass sie neue und verfeinerte Unterscheidungen treffen und neue Verhaltenskompetenzen aufbauen kann.”

Die Auswahl des richtigen Führungskräfte-Coaches

Eine Studie der Stanford Universität über Führungskräfte-Coaching stellt fest, dass fast zwei Drittel aller GeschäftsführerInnen kein regelmäßiges Coaching erhalten, dass jedoch fast 100% der GeschäftsführerInnen antworteten, dass sie ein solches aber tatsächlich genießen würden. An der Spitze ist es einsam. Eine Außenansicht von sich selbst und den eigenen Herausforderungen ist hilfreich. Dieses Gefühl wird wahrscheinlich nicht nur von anderen C-Level-Führungskräften geteilt, sondern auch von der höheren und mittleren Führungsebene.

Jede hat einen toten Winkel und gute Führungskräfte suchen ständig nach Möglichkeiten, ihre Leistung und ihre Führungsqualitäten zu verbessern. Die Zusammenarbeit mit einem Führungskräfte-Coach ist hierfür ein sehr effektiver Weg. Die Suche nach dem richtigen Coach stellt jedoch eine Herausforderung dar. Hier sind einige Dinge, die Sie bei der Wahl beachten müssen.

Ein guter Coach braucht:

Formale Coachausbildung. Sie würden keinen Anwalt oder Arzt einstellen, der nicht die juristische oder medizinische Fakultät besucht hat, oder? Eine Coachausbildung gewährleistet, zumindest auf einer gewissen Ebene, dass der Coach im Coachingprozess geschult ist und sich an einen gewissen “Ethikcode” hält.

Einen klar definierten Coachingansatz. Jeder ernsthafte Coach bietet potenziellen oder neuen Kundinnen zu Beginn des Coaching-Engagements eine kurze Beschreibung des Stils, der Philosophie und des Prozesses seines Coachings. Fragen Sie danach.

Erfahrung in dem Bereich, in den Sie aufsteigen wollen. Wenn Sie eine strategischere Managerin werden oder besser mit Ihrem globalen Team arbeiten möchten, wählen Sie jemanden, der sich mit strategischem Denken auskennt oder einen interkulturellen Hintergrund hat.

Tiefgehende Fähigkeiten im Zuhören und “sondierende” Fragen stellen. Gute Coaches üben und verbessern diese Fähigkeiten. Ihre Entwicklung dauert in der Regel eine gewisse Zeit.

Gut zu haben:

Referenzen. Der weltweit größte Berufsverband für Coaches, die International Coach Federation (ICF) bietet Akkreditierungsstufen an, die fordern, dass der Coach je nach Stufe der Akkreditierung eine bestimmte Anzahl von Coachstunden abgeschlossen und Seminare zur Fortbildung und Supervision usw. gemacht hat. Dies ist zwar keine Garantie dafür, dass der Coach effektiv mit Ihnen arbeiten wird, aber es gibt Ihnen eine gewisse “minimale Qualitätskontrolle”.

Branchenkompetenz. Es ist hilfreich, wenn Ihr Coach Ihre Industrie kennt oder Erfahrung im Coaching von anderen in Ihrer Branche hat und weiß, welchen Herausforderungen Sie gegenüberstehen. Aber manchmal hilft auch ein frischer Blick von “außen”.

Ein systemischer/ganzheitlicher Ansatz. Es sei denn, die Führungskraft zahlt selbst für das Coaching und möchte nicht, dass das Management, Kolleginnen oder Untergeordnete wissen, dass er bzw. sie Coaching erhält, führt ein Coach oft vor Beginn des Coachingprozesses  informelle 360-Grad-Interviews mit 3-4 Kolleginnen, Mitarbeiterinnen und der Vorgesetzten durch. Dies stellt sicher, dass der Coachingprozess als Teil einer Gesamtentwicklungsstrategie von dem Unternehmen der Kundin unterstützt wird.

Gastautorin Rita Wuebbeler Rita Wuebbeler ist Gründerin und Inhaberin von INTERGLOBE Cross-Cultural Business Services, Inc. einer interkulturellen Beratungsfirma in Atlanta, Georgia, USA. Ihre Hauptarbeitsbereiche sind interkulturelle Kompetenzentwicklung, globale Teamentwicklung, Führungskräfte-Coaching und Personal Leadership Seminare. Rita ist in Deutschland geboren und aufgewachsen und hat im Alter von 27 den Sprung über den großen Teich gemacht, wo sie mittlerweile seit fast 30 Jahren lebt.

.

.