Anja Radano
Anja Radano hat sich ihren Traum erfüllt. Die ehemalige Krankenpflegerin wanderte 2004 nach Alaska aus. Heute lebt sie mit ihrem Mann in Talkeetna, einer kleinen Stadt im nördlichsten Bundesstaat der USA, züchtet Hunde und arbeitet als Veterinär-Technikerin. Ein Höhepunkt für Anja ist die Teilnahme am Iditarod, dem längsten Rennen für Hundeschlitten der Welt.
Die heutige Schlittenhunde-Züchterin begann ihre berufliche Laufbahn mit einer klassischen Ausbildung zur Krankenpflegerin. Sie stammt aus einer kleinen Ortschaft nahe München, wo sie Berg- und Hügellandschaften zwar schon als Kind hautnah erlebte, ihre spätere Leidenschaft für Eis, Schnee und Schlittenhunderennen zeichnete sich jedoch noch nicht ab. Zuerst galt es, einen soliden Brotberuf auszuüben, was Anja zehn Jahre lang tat. 2003 entschloss sie sich, in Alaska Urlaub zu machen – und fing Feuer. Schon im Jahr 2004 war Anja zurück und begann ihre Karriere beim Schlittenhunde-Rennen im Team von Melanie Gould. 2008 startete sie ihren eigene “Kennel” und trainiert seitdem ihre Hunde selbst. Das Aussehen der Hunde ist für sie als Züchterin kein Kriterium, es geht um Leithundqualitäten und Schnelligkeit. Einige Jahre nahm sie an Mittelstrecken-Rennen teil, wagt aber nun die Teilnahme am Iditarod, dem längsten Schlittenhunde-Rennen der Welt. Züchten und Hunderennen allein waren jedoch nicht genug für die gebürtige Deutsche. Sie besuchte die Veterinär-technische Schule in den USA und arbeitet heute auch als Veterinär-Technikerin in Talkeetna, ihrer neuen Heimatstadt. Dort lebt sie mit ihrem Ehemann Peter Radano und genießt ihre neue Heimat in vollen Zügen.
Die ehemalige Pflegerin hat sich vor zwölf Jahren ganz spontan entschlossen, ihre Träume wahr werden zu lassen. Hatte sie Zweifel? Wahrscheinlich. Aber sie hat sich darüber hinweggesetzt und ist ihren Weg gegangen. Anja Radano hat ihr Leben in Alaska selbst genau nach ihren Wünschen und Vorstellungen gestaltet. Anja Radano – we like.
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