7 günstige und schöne DIY-Ideen für den Advent

7 günstige und schöne DIY-Ideen für den Advent

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    7 günstige und schöne DIY-Ideen für den Advent

Wenn das Wetter uns ins Haus zwingt und wir uns in der heimeligen Wohnung am wohlsten fühlen, dann ist die perfekte Zeit für schöne Bastel- und Handwerksprojekte gekommen. Wir stellen dir sieben Ideen vor, mit denen du dir und deiner Familie die Advents- und Weihnachtszeit verschönerst. Alle kommen ohne teure Materialien aus und sind einfach und schnell umzusetzen. Welches DIY-Projekt probierst du als erstes aus?

Unsere Tipps

1 Minimalistischer Adventskranz auf Baumscheibe

Ein Adventskranz hat in vielen Familien schöne Tradition. Jeden Sonntag entzündet man eine Kerze mehr und freut sich auf das nahende Weihnachtsfest. Doch ein Adventskranz muss nicht immer ein wirklicher Kranz sein. Versuche es doch mal mit dieser zauberhaften und minimalistischen Idee: Besorge dir eine Baumscheibe von 20 bis 30 Zentimetern Durchmesser. Vielleicht fällt in deiner Nachbarschaft jemand einen Baum oder hat größere Holzstücke zum Heizen? Manchmal findet man auch im Wald übrig gebliebene Baumscheiben von Holzfällarbeiten. Ansonsten kannst du bei einem Sägewerk, einer Schreinerei oder einem Brennholzanbieter nachfragen. Lasse die Scheibe trocknen und schleife sie dann schön glatt. Wenn du möchtest, kannst du sie mit Klarlack zum Glänzen bringen oder mit Olivenöl einreiben. Nun stellst du vier Stumpenkerzen auf die Holzscheibe. Wenn du die Kerzen täglich entzünden möchtest, empfiehlt es sich, Kerzen in unterschiedlicher Größe zu verwenden, damit sie am Ende in etwa gleich groß sind. Ganz natürlich wird es mit weißen Kerzen, du kannst aber natürlich auch andere Farben wählen, ganz nach deinem Geschmack. Zum Abschluss dekorierst du die Holzscheibe zwischen den Kerzen noch mit kleinen Zweigen, Glitter, Zapfen oder Orangenscheiben. Fertig ist dein ganz persönlicher, minimalistischer Adventskranz.

2 Fotoalbum-Adventskalender

Nicht nur Kinder freuen sich über Adventskalender, auch Erwachsene lassen sich gerne überraschen. Ein Fotoalbum-Adventskalender lässt sich ganz einfach selbst machen und ist eine schöne Geschenkidee für Verwandte und Freunde. Und so geht es: Besorge dir ein kleines Einsteck-Fotoalbum mit 24 Seiten. In jede Seite steckst du ein schönes Foto aus dem vergangenen Jahr. Dann schneidest du buntes, undurchsichtiges Papier zurecht, beschriftest es mit den Zahlen von 1 bis 24 und schiebst es über die Fotos, sodass sie abgedeckt sind. Wenn du magst, schreibst du auf die Rückseite des Papiers noch einen Kommentar zum Bild. Nun kann der oder die Beschenkte jeden Tag eines der Abdeckpapiere aus der Hülle ziehen und findet dahinter ein Foto vor. Besonders schön: An Weihnachten ist aus dem Adventskalender ein kleines Fotoalbum mit den schönsten Bildern des Jahres geworden, also eine bleibende Erinnerung.

3 Familien-Adventskalender mit schönen Momenten

In der Weihnachtszeit herrschen oft Hektik und Termine vor, die Familie kommt dabei leicht zu kurz. Abhilfe schaffst du mit diesem ganz besonderen Familien-Adventskalender. Jeden Tag öffnet ihr gemeinsam einen Zettel, auf dem eine gemeinsame Familien-Aktion steht. Einige Beispiele:

  • gemeinsam Plätzchen backen
  • heißen Kakao trinken
  • Weihnachtslieder hören und ganz laut mitsingen
  • zusammen den Weihnachtsbaum aussuchen
  • einen Waldspaziergang machen
  • Kerzen verzieren
  • Wunschzettel gestalten
  • ein Besuch auf dem Christkindlmarkt
  • ein Märchen vorlesen
  • Vogelfutter aufhängen
  • verstecken spielen

Achte darauf, dass du die Aktivitäten so wählst, dass sie auch wirklich möglich sind. Wenn auf dem Zettel „Schlittenfahren“ steht, aber weit und breit keine Schneeflocke in Sicht ist, ist Frust vorprogrammiert. Die Aktivitäten sollten auch nicht verschoben werden, sondern nach Möglichkeit wirklich am entsprechenden Tag stattfinden. Überlegt also vorher gut, wie viel Zeit ihr gemeinsam investieren könnt und wollt.

4 Wachsendes Fensterbild

Bei diesem kleinen DIY-Projekt kannst du den ganzen Advent über zusehen, wie an deinem Fenster eine winterliche Deko entsteht. Und so funktioniert es:

  • Entscheide dich für ein Motiv, das aus 24 einzelnen Teilen besteht. Du könntest zum Beispiel 24 Sterne oder Schneeflocken wählen oder aus einzelnen Bäumen und Tieren eine Waldsilhouette entstehen lassen.
  • Triff alle nötigen Vorbereitungen: Lege Material wie Ton- und Transparentpapier, kleine Scheren und Kleber bereit und stelle eventuell Schablonen her.

Nun kannst du entweder alle Teile auf einmal herstellen und jeden Tag eines ans Fenster hängen. Oder du nimmst dir eine regelmäßige Zeit vor, in der du täglich ein Element deines Fensterbildes bastelst und gleich aufhängst.

5 Selbstgemachte Weihnachtskarten

Weihnachten ist auch die Zeit der Postkarten. Jetzt schreibt man an Onkels und Tanten, Freunde und Verwandte einen kleinen Gruß. Wie wäre es denn mal mit selbst gebastelten Weihnachtskarten? Hier kommen ein paar ganz einfache und effektvolle Ideen:

  • Male einen einfachen Weihnachtsbaum und schmücke ihn mit Kugeln, die aus kunterbunten Knöpfen bestehen.
  • Jedes Familienmitglied drückt mit brauner Farbe einen Fingerabdruck auf die Karte. Mit Wackelaugen, roten Klebepunkten für die Nase und angemalten Geweihen verwandelst du die Abdrücke in die Köpfe von kleinen Rentieren.
  • Klebe bunte Streifen Washitape in unterschiedlicher Länge nebeneinander. Nun malst du an jeden Streifen oben einen Docht und eine Flamme, schon zeigt deine Weihnachtskarte lauter leuchtende Kerzen.
6 Gefüllte Christbaumkugeln

Transpartente Weihnachtsbaumkugeln aus Plastik gibt es schon für weniger als einen Euro pro Stück. Sie bieten die perfekte Grundlage für ganz individuellen Weihnachtsschmuck. Fülle die Kugeln zum Beispiel mit Glitter, mit persönlichen Botschaften, mit kleinen Figuren, Süßigkeiten oder Fotos. So wird jede Christbaumkugel zum einzigartigen Schmuck, den es am Baum zu entdecken gilt.

7 Duftende Deko aus Orangen

Gehört auch für dich der Geruch von Orangen einfach zum Advent dazu? Dann schmücke deine Wohnung mit duftender Deko. Ganz klassisch ist diese Variante: Spicke eine Orange mit Gewürznelken und lege sie dekorativ in einen Korb oder auf einen Teller. Du kannst die Nelken entweder wild durcheinander in die Orange piksen, oder du gestaltest Muster, zum Beispiel Linien, einen Stern oder ein Herz.

Alternativ kannst du auch eine Orange in Scheiben schneiden und trocknen lassen. Damit die Scheiben nicht schimmeln, solltest du sie auf eine Aluschale mit Gittereinsatz legen. Auf diese Weise kann der Saft ungehindert abtropfen. Wenn du die Aluschale nun auf die Heizung stellst, trocknen die Orangenscheiben innerhalb von zwei Wochen langsam und verbreiten dabei einen angenehmen Duft. Alternativ kannst du die Scheiben auch im Dörrapparat oder im Backofen trocknen. Die getrockneten Orangenscheiben eignen sich auch gut als Christbaumschmuck oder dekorativen Geschenkanhänger.

Und schließlich gibt es noch eine weitere Variante, bei der du die Orangen essen kannst und nur die Schalen benutzt: Schäle die Orange so, dass möglichst große Schalenstücke entstehen. Aus diesen stichst du nun mit einem kleinen Keksausstecher Motive aus, zum Beispiel Sterne oder Herzen. Lasse die Schalen trocknen und verwende sie dann als Dekoration. Du könntest sie zum Beispiel auf eine Schnur ziehen, deinen Adventskranz damit dekorieren oder sie mit winterlichen Gewürzen und Tannenzweigen in einer Schale arrangieren. Wenn du verhindern möchtest, dass die Motive sich beim Trocknen aufrollen, kannst du sie zwischen zwei Lagen Küchenpapier auf ein Holzbrett legen und mit einem Topf oder einem anderen Gewicht beschweren.

!Wusstest du eigentlich...

Die meisten Menschen stellen hin und wieder gerne selbst Dinge her, und zwar aus unterschiedlichen Gründen: Bei einer Umfrage in Deutschland gaben 53 % der Befragten an, einfach Spaß am Handwerklichen zu haben, 48 % bezeichneten es als Zeitvertreib oder Hobby. 47 % wollten originelle Geschenke für andere herstellen und 43 % bastelten vor allem Individuelles für sich selbst. 34 % der Befragten wollten mit ihren DIY-Projekten Geld sparen und für 16 % steht der Nachhaltigkeitsgedanke im Vordergrund.

Bildnachweis: Milkos/Bigstock.com

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