Gib deiner inneren Stimme Raum!

Gib deiner inneren Stimme Raum!

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„Wer seiner inneren Stimme traut, wird gelassen, weil sich die Angst zurückzieht und das Gefühl stärker wird, dass er im Leben trotz allem was war und ist, gut aufgehoben ist.“ Claudia Kloihofer
Wenn es Zeit wird, deiner inneren Stimme mehr Raum zu geben, merkst du das. Es breitet sich ein Gefühl aus, dass etwas fehlt oder falsch läuft. Vielleicht fühlst du dich orientierungslos, gestresst oder innerlich leer.

Willst du herausfinden, wer du wirklich bist und was deine Aufgabe ist? Bist du dir nicht sicher, ob jetzt die richtige Zeit für Veränderungen ist oder was du überhaupt verändern solltest?

Dann solltest du lernen, auf sie zu hören. Denn unsere Gefühle, unser Herz und unser „Bauch“ wissen häufig ganz genau, was gut für uns ist. Wir müssen nur lernen, auf unsere innere Stimme zu hören und ihrem Urteil zu vertrauen.

Diese sieben Tipps können dir dabei helfen, deine innere Stimme wahrzunehmen und ihr mehr Raum in deinem Leben zu geben.

Unsere Tipps

1 Die innere Stimme wahrnehmen lernen mit diesen drei Fragen

Bist du nicht sicher, was du vom Leben erwartest und was du wirklich willst? Dann frage dich doch einmal: Was hat mir schon immer Spaß gemacht und wird mir auch immer Spaß machen? Wann war ich im Leben am glücklichsten? Was charakterisiert mich, was zeichnet mich aus? Stelle die letzte Frage auch anderen Menschen und frage sie, wie sie dich sehen. Du wirst sehen, dass sich daraus nach und nach ein immer klareres Bild abzeichnet und du irgendwann eine innere Stimme hörst, die dir sagt, was du jetzt tun solltest.

2 Der inneren Stimme und deinem Bauchgefühl mehr vertrauen

Vielleicht nimmst du deine innere Stimme oft wahr, vertraust ihr aber nicht. Denkst du manchmal: Darauf habe ich eigentlich keine Lust, aber ich muss ja …? Ich würde ja gern, aber ich kann nicht, weil …? Es gibt natürlich Bereiche im Leben, da kann man nicht jedem Bauchgefühl immer sofort nachgeben.

Aber wenn du ein tiefes inneres Gefühl hast, etwas tun (oder nicht mehr tun) zu müssen: Das ist deine innere Stimme, auf die du hören solltest. Denke dann zumindest über Änderungen nach, statt sie als hoffnungslose Träumereien abzutun.

3 Die Meinung der anderen weniger wichtig nehmen

Der eigenen inneren Stimme zu folgen scheitert oft an anderen Menschen: Entweder machen wir uns zu viele Sorgen, was sie von uns denken könnten. Oder sie raten uns von dem ab, was die innere Stimme uns sagt. Doch der gleiche Weg ist nicht für jeden der richtige. Jeder Mensch hat andere Stärken und Schwächen, Wünsche, Träume und Werte. Nimm gute Ratschläge an, denke darüber nach, ziehe für dich das heraus, was dich weiterbringt. Aber stütze nicht deine komplette Lebensplanung auf das, was andere erwarten.

4 Hobbys in den Alltag aufnehmen, die deiner Seele guttun

Deine innere Stimme sagt dir, wer du bist und sein willst. Sie zeigt dir, was dir guttut und dir Spaß und Erfüllung bringt. Gibt es Hobbys, die dich „eigentlich“ schon immer interessiert hätten, oder die du gerne machen würdest „wenn du dafür Zeit hättest“? Hobbys, um die du andere Menschen immer etwas beneidest? Dann versuche, dir dafür Zeit zu nehmen. Es ist nie zu spät, etwas Neues zu beginnen. Diese Wünsche sind Teil deiner inneren Stimme und zeigen, dass dir dieser Bereich im Leben fehlt. Werde also kreativ: Bastle, male, fotografiere oder backe. Lern ein Musikinstrument, einen Tanz oder eine neue Sprache.

**Finde deine Passion und Berufung**

5 Weniger planen und mehr der Intuition folgen

Gehörst du zu den Menschen, die ihren Tagesablauf minutiös planen, Dinge zigfach durchdenken oder sich liebend gerne für alles To-Do-Listen schreiben? Wenn ja, dann solltest du versuchen, das zurückzuschrauben. Die innere Stimme hat keinen Raum sich zu entfalten, wenn bereits alles fest durchgeplant ist.

Unser Tipp: Plane bewusst einmal an einem freien Tag gar nichts. Nutze die Zeit dann aber dennoch, um etwas zu tun. Entscheide an diesem Tag ganz spontan. Fühle in dich hinein: Worauf habe ich in diesem Moment Lust? Was will ich tun (nicht: was sollte ich, was muss ich, was wollen die anderen)?

6 Was würde dein früheres und zukünftiges Ich von dir halten?

Um sich auf seine innere Stimme zu besinnen, kann es helfen, das Leben „vorzuspulen“. Wenn du später zurückblickst, auf was wirst du wohl stolz sein? Wirst du sagen können: Ich habe alles in mein Leben gepackt, was ging. Ich hatte Höhen und auch Tiefen. „I did it my way“? Oder wirst du bereuen, Chancen verpasst zu haben? Genauso geht es anders herum: Was hast du dir früher erträumt? Was für ein Mensch wolltest du werden? Was davon waren Jugend-Spinnereien und was davon könntest du vielleicht heute doch noch umsetzen? Diese Gedankenspiele geben der inneren Stimme viel Raum, sich zu Wort zu melden.

7 Wie würdest du dich selbst anderen Menschen beschreiben?

Es gibt einen einfachen Trick, mit dem du deine innere Stimme hervorlocken kannst: Überlege dir, wie du deinen Lebenslauf anderen Menschen beschreiben würdest, die dich noch nie gesehen haben. Was denkst du dabei? Wo fühlst du dich so, als ob hier etwas fehlt, was dich eigentlich ausmachen würde? Was nimmt viel Raum ein, dabei ist es dir gar nicht so wichtig? Vielleicht hast du Ideen, wie du dein Leben mehr nach dem ausrichten kannst, wie du gerne sein möchtest und dich selber siehst.

!Wusstest du eigentlich...

Bist du dir nicht sicher, was deine innere Stimme dir rät? Denke im Dunkeln darüber nach! Studien zeigen: Licht verstärkt negative und positive Emotionen. Im Dunkeln treffen wir Entscheidungen und Überlegungen klarer und mit mehr Ruhe.

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