Endlich mehr Zeit für mich

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Zwischen all den Verpflichtungen des Berufs- und Privatlebens bleiben die eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht selten auf der Strecke. „Wann bleibt eigentlich Zeit für mich?“ ist dann eine mehr als berechtigte Frage, deren Beantwortung nur leider meist nicht so einfach ist. Zu eingespielt und festgefahren sind unser Zeitmanagement und die Strukturen, die dich vielleicht mehr funktionieren, als dass sie uns leben lassen. Denn auch neben den Aufgaben, die erledigt werden müssen, hast du doch zahlreiche Möglichkeiten, dich selbst wieder zur Priorität zu machen. Die folgenden Tipps zeigen dir, wie du dein Zeitmanagement verbessern und dadurch effektiv Freiräume für dich und deine Bedürfnisse schaffen kannst.

Unsere Tipps

1 Überlege dir, warum du keine Zeit für dich hast

Dass du zu wenig Zeit für dich hast, hat seine Gründe. Selbstverständlich kann es immer wieder Phasen geben, in denen es zeitlich aufgrund ungünstig fallender privater und beruflicher Ereignisse einfach eng ist. Diese gehen aber wieder vorüber. Hast du jedoch dauerhaft keine Zeit für dich, musst du etwas ändern. Und das kannst du nur, wenn du zuerst in dich hineinhorchst. Vielleicht bist du der Typ, der niemandem eine Bitte abschlagen kann, und dessen Selbstwert sich darauf stützt, dass er von anderen gebraucht wird. Vielleicht möchtest du beruflich einen bestimmten Status erreichen, um es dir selbst und anderen zu beweisen und Anerkennung zu erhalten. Oder aber es fällt dir schwer, Aufgaben zu delegieren und somit die Kontrolle ein Stück weit abzugeben. Ob eine dieser Aussagen auf dich zutrifft, kannst nur du beantworten. Sei also ehrlich zu dir, um effektiv an deinem Zeitproblem arbeiten zu können.

2 Lerne, Hilfe anzunehmen

Wer immer alles selbst macht, dreht sich irgendwann vor lauter Arbeit im Kreis. Wenn du auch zu diesen Leuten gehörst, solltest du lernen, Aufgaben an andere abzugeben und dir helfen zu lassen. So kannst du zum Beispiel auch andere Familienmitglieder zur Erledigung der Hausarbeit heranziehen. Erstelle gemeinsam mit ihnen einen Plan, in dem eindeutig festgelegt ist, wer für welche Aufgaben zuständig ist, und wann diese erledigt werden müssen. Falls du alleine lebst, kannst du dir überlegen, eine Putzkraft einzustellen. Gib deine Buchhaltung und deine Steuererklärung in Fachhände ab, anstatt dich in deiner wertvollen Freizeit selbst damit herumzuplagen. Auf diese Weise erkaufst du dir sozusagen wertvolle Zeit für dich und diese ist letztendlich so gut wie unbezahlbar.

3 Verabschiede dich von Perfektionismus

Es muss nicht immer alles perfekt sein, damit es gut ist. Perfektionismus führt nicht nur zu Stress und Frustration, sondern auch dazu, dass du viel zu viel Zeit in bestimmte Tätigkeiten steckst. Kein Wunder also, dass du kaum Zeit für dich hast. Hinterfrage daher, womit du deine Zeit verbringst, und wie sinnvoll diese Tätigkeiten sind. Vieles, dass du regelmäßig und mittlerweile vielleicht schon aus reiner Routine heraus machst, muss vielleicht gar nicht sein. Ist dir eine ständig blitzblank geputzte Wohnung wirklich Wert, keine Zeit für dich zu haben? Oder kannst du dich mit ein paar Staubkrümmeln und einer etwas unaufgeräumten Küche anfreunden, wenn dir dafür Zeit für dich bleibt?

Alte Gewohnheiten und Verhaltensmuster zu überwinden, ist niemals einfach. Gerade der erste Schritt fällt vielen besonders schwer. Überwinde dich und du hast die Möglichkeit, deinem Leben eine neue Richtung zu geben. Und irgendwann wirst du merken, dass es manchmal vollkommen in Ordnung ist, fünfe gerade sein zu lassen.

4 Mach dich zur Priorität

Überlege dir, welche von den zahlreichen Aktivitäten und Aufgaben, die deinen Tagesablauf füllen, dir wirklich wichtig sind. Sicherlich gibt es auch in deinem Tagesablauf Tätigkeiten, die du vielleicht nur aus Gewohnheit oder aber anderen zuliebe machst. Wenn du jedoch mehr Zeit für dich schaffen willst, musst du konsequent sein. Schreibe eine Liste, auf der du alle Aktivitäten anführst. Jene, die dir Freude bereiten, kennzeichnest du mit einem Kreis. Jene Aktivitäten, die dir einen Nutzen bringen, kennzeichnest du mit einem Kreuzchen. Dann sieh dir an, welche Aktivitäten übrig bleiben – diese streichst du. Du wirst gar nicht glauben, wie viel Zeit du dir verschaffen kannst, wenn du so konsequent vorgehst.

5 Sage Prokrastination den Kampf an

Prokrastination ist ein Phänomen, von dem in letzter Zeit immer wieder zu hören und zu lesen ist. Dabei handelt es sich um chronisches Aufschieben wichtiger Erledigungen. Sich stundenlang in sozialen Netzwerken herumzutreiben, anstatt endlich mit der dringend zu erledigenden Steuererklärung loszulegen, ist zum Beispiel ein klassischer Fall von Prokrastination. Diese führt dazu, dass du für Aufgaben wesentlich länger benötigst, als es eigentlich notwendig wäre. Und diese Zeit fehlt dir natürlich später für dich selbst.

Wie das am besten funktioniert, erfährst du hier im Artikel „Folgende Tricks helfen Dir dabei, Prokrastination zu überwinden“.

!Eure Tipps
Eure Tipps

Diese Tipps zum Thema "Endlich mehr Zeit für mich" kommen direkt von euch!

Wie wär‘s mit Leistungsverweigerung

In unserer Gesellschaft wird erwartet, dass regelmäßig an unsere Grenzen gehen. Das sieht man an den Burnout-Erkrankungen. Meine Devise: gelegentliche Leistungsverweigerung, Verzicht auf die Karriere. Dafür habe ich (viel) mehr Zeit für mich. Und alle die, die das doof finden, sind oft mit dem eigenen Leben unzufrieden.

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