7 Gewohnheiten, die dein Leben verändern: Glück

7 Gewohnheiten, die dein Leben verändern: Glück

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Wie führe ich ein glückliches Leben und was benötige ich dafür? Ganz sicher keinen Status oder Macht. Sondern Freiheit und Verbundenheit mit anderen Menschen, Zeit, Sinngebung oder Gelassenheit.
Maike van den Boom
Glück ist ein abstrakter Begriff. Doch Forscher zeigten, dass wir Menschen in Sachen Glück gar nicht so verschieden sind. Es gehören Dinge dazu wie Sicherheit, ein stabiles soziales Umfeld und Erfüllung (privat und im Beruf). Aber manchmal sind es auch ganz kleine Dinge im Leben, die glücklich machen. Vielleicht haben wir nur verlernt, solche Momente wahrzunehmen. Der erste Schritt ist immer der aktive und feste Entschluss, dass wir ab heute positiver gestimmt sein möchten.

Wir haben sieben Dinge zusammengestellt, die dein Leben verändern können. Denn kleine Änderungen können oft große Wirkungen haben. Probiere aus, welcher der folgenden Tipps dich weiterbringt und dich zum Positiven verändern kann.

Unsere Tipps

1 Schätzen was man hat: Dankbarkeit statt Jammern

Es macht nachweislich glücklicher, wenn man dankbar für das ist, was man hat. Konkret kannst du das umsetzen, indem du zum Beispiel jeden Abend vor dem Einschlafen ein festes Ritual etablierst. Schließe die Augen und denke an drei Dinge, für die du dankbar bist. Das kann etwas kleines sein, das an diesem Tag geschehen ist, aber auch deine Gesundheit, ein Mensch in deinem Leben oder etwas Positives an deiner generellen Lebenssituation. Probiere aus, ob du jeden Tag drei neue Dinge findest. Du wirst sehen, dass dir immer mehr einfallen wird.

2 Weniger berieseln lassen: Bücher statt Fernsehen

Irgendwann haben wir alle schon gehört, dass Fernsehen dumm macht und Bücher bilden. Das heißt nicht, dass du alle Fernsehabende mit der Lieblingsserie streichen sollst. Aber schaust du manchmal auch „irgendwas“, lässt dich einfach berieseln, obwohl eigentlich gar nichts Gutes läuft? Dann hilft dieser Tipp: Schalte nur ein, wenn du etwas Bestimmtes sehen willst. Wenn nicht, dann lies stattdessen lieber ein Buch. Oder mache mit Freunden oder dem Partner etwas anders als Fernsehen, zum Beispiel Brettspiele oder einfach ein Glas Wein trinken und reden.

3 Heraus aus der virtuellen „Filterblase“: Mit Freunden reden statt Facebook & Co.

Facebook und andere soziale Netzwerke verzerren das Bild von der Realität (Experten nennen das die „Filterblase“). Gleichzeitig bleiben wir online aber auch mit Freunden in Kontakt. Doch wenn der Kontakt nur noch virtuell und kaum mehr persönlich stattfindet, dann solltest du das ändern. Ruf an statt eine Nachricht zu schicken. Trefft euch. Die Stimme hören, sich auch mal in den Arm nehmen, sich ins Gesicht sehen – das macht eine echte Freundschaft aus. Und ob man sich glücklich fühlt hängt ganz maßgeblich von guten und echten Freundschaften ab, bestätigen Glücksforscher.

4 Kein „was wäre wenn“ mehr: Zukunft statt Vergangenheit

Gehörst du zu den Menschen, die oft Vergangenes im Kopf haben und „Was-wäre-wenn-Gedanken“ haben? Man kann aber lernen, seinen Fokus mehr nach vorne zu richten. Der erste Schritt ist, dass dir bewusst wird, wann du an Gestern statt Morgen denkst. Konkret heißt das: Statt zu überlegen, was bei der Arbeit letztens falsch gelaufen ist, überlege dir besser, was du ab jetzt richtig machst. Statt dich über etwas zu ärgern, was dein Partner irgendwann gesagt hat, überlege dir: Wie vermeiden wir solche Situationen ab jetzt? Oder: Was könnten wir gemeinsam Positives unternehmen?

5 Schritt für Schritt: Kleine Wünsche erfüllen statt von großen Wünschen träumen

Machst du Glück oft davon abhängig, dass bestimmte Dinge eintreten? Damit verschiebst du dein Glück nach hinten, anstatt im Hier und Jetzt glücklich zu sein. Also weg mit Gedanken wie „Wenn ich erst den neuen Job habe, dann bin ich glücklicher“ oder „Wenn ich mir dies und das leisten kann, bin ich glücklich“. Frage dich lieber, welche kleinen Dinge dich genau jetzt ein kleines bisschen glücklicher machen würden – und dann erfülle dir diesen Wunsch. Deine großen Träume musst du deshalb ja nicht aufgeben.

6 Guter Schlaf macht glücklich: Schlafhygiene statt nächtliches Herumwälzen

Ausgeschlafen sind wir besser gelaunt und fühlen uns glücklicher. Schlafentzug macht nicht nur unglücklicher, sondern auf Dauer sogar krank. Manchmal schlafen wir aber eigentlich ausreichend, fühlen uns jedoch trotzdem müde und ausgelaugt. Wenn der Schlaf nicht erholsam ist, dann helfen Maßnahmen der „Schlafhygiene“. Unser Tipps: Schlafzimmer, Einrichtung und Bettwäsche sollten liebevoll gestaltet sein und dich zum Schlafen einladen. Schaffe dir außerdem ein Schlafritual, zum Beispiel könntest du jeden Abend im Bett Entspannungsübungen machen, bevor du einschläfst.

7 Glücksmomente wahrnehmen: Achtsamkeit statt Stress und Hektik

Glück liegt im Augenblick. Wenn du kleine, schöne Momente nicht mehr wahrnehmen oder nicht mehr genießen kannst, dann nimmst du dir damit selbst viel Lebensqualität. Achtsamkeit bedeutet, den Moment bewusst zu erleben. Achte auf kleine Dinge: Was bringt dich zum Lachen? Was sieht schön aus? Was riecht gut? Was bewegt dich? Welche Gesten von Menschen gefallen dir? Je öfter du auf solche kleinen, schönen Augenblicke achtest, desto mehr wird es zur Gewohnheit. Und desto mehr wunderbare Kleinigkeiten fallen dir auf.

!Wusstest du eigentlich...

Auch Düfte können glücklich machen. Forscher der „University of Florida“ fanden heraus, dass Blumenduft die Stimmung positiv beeinflusst. Der Geruch bestimmter Parfüms machte die Probanden in Experimenten sozialer und freigiebiger.

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